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Forum: Übersicht > Weitere potentielle Prüfungen



Nachdem nun bereits einige Anregungen erfolgt sind, die aber wohl mehr irgendeinem politischen Hintergedanken entspringen, möchte ich darum bitte, quer über alle Parteien und Lager hinweg ein paar potentielle Kandidaten (ohne Vorverurteilung wohlgemerkt, sondern auch als Anerkennung bei professioneller Arbeit) für parteipolitisch, wirtschaftlich-karrieristisch oder durch persönliches Geltungsbedürfnis motivierte nichtwissenschaftliche Arbeiten und deren Beurteilungen anzuführen.


Parteikarrierismus

Folgende Kriterien mögen sich in Einzelfällen dafür anbieten, einen - wie auch immer gearteten - parteipolitischen Hintergrund anzunehmen:

  • parteiliche Vernetzung/Karriere bereits vor Erringung des akademischen Grades oder Abschlusses
  • keine oder wenig anschließende wissenschaftsbezogene Tätigkeit
  • innerfachliche Leistungssprünge
  • Bestbewertung
  • unwissenschaftlicher Anschein


Wirtschaftskarrierismus

Folgende Kriterien mögen sich in Einzelfällen dafür anbieten, einen - wie auch immer gearteten - wirtschaftlichen Hintergrund anzunehmen:

  • starke Vernetzung zu Führungsetagen bereits vor Erringung des akademischen Grades oder Abschlusses
  • keine oder wenig anschließende wissenschaftsbezogene Tätigkeit
  • innerfachliche Leistungssprünge
  • finanzielle Argumente (es mag leider sein, dass nicht nur der Dr. h.c. "käuflich" ist)
  • Bestbewertung
  • unwissenschaftlicher Anschein


Von besonderem Belang sind zudem Personen des öffentlichen Lebens oder in exponierten Positionen (also dort, wo keine Täuscher und Blender hingehören). Es ist allerdings zu beachten, dass nicht einseitig nur z.B. Mitglieder einer politischen Partei geprüft werden. Bitte mit kurzer Begründung.

91.89.45.2 23:42, 21. Feb. 2011 (UTC)


"Dr." Andreas Scheuer (CSU): 2004, „Die politische Kommunikation der CSU im System Bayerns" - Karls-Universität Prag. Scheuer ist bereits mit 36 Jahren zum Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium aufgestiegen. Er verfolgt seine Parteikarriere seit seinem 20. Lebensjahr, u.a. mit Spitzenämtern in der Jungen Union. Er ist ein klassischer Parteikarrierist, der bereits unter Vortäuschung falscher Tatsachen den "Dr." getragen hat. Ob seine Doktorarbeit in größerem Umfang Plagiate enthält, sollte überprüft werden. Die angeführten Punkte parteiliche Vernetzung/Karriere bereits vor Erringung des akademischen Grades oder Abschlusses, keine oder wenig anschließende wissenschaftsbezogene Tätigkeit, innerfachliche Leistungssprünge, Bestbewertung, unwissenschaftlicher Anschein treffen soweit zu.

"Ein Ermittlungsverfahren gegen Scheuer wegen des Verdachts der unbefugten Führung eines akademischen Grades, strafbar gemäß § 132a StGB, wurde durch die Staatsanwaltschaft Passau aufgrund rechtlicher Besonderheiten im Land Bayern eingestellt. Es ist umstritten, ob der tschechische Grad eines doktor filozofie in Deutschland als „Dr.“ geführt werden kann, da die KMKden Erwerb eines solchen „kleinen Doktorgrades“ nicht in Zusammenhang mit wissenschaftlicher Arbeit und eigenständiger wissenschaftlicher Forschung einschätzt. Auf seiner privaten Internet-Seite und auf den Seiten des Deutschen Bundestages wird der „PhDr.“ als „Dr.“ angeführt." Wikipedia

Weiteres: http://www.mediendenk.de/index.php?AID=0000002082