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Worum es hier geht[]

Nachdem im GuttenPlag Wiki bereits seit ein paar Tagen eine ausgezeichnete Seite mit Hintergrund-Infos und der Darstellung verschiedener Überlegungen zur 'Ghostwriter-Annahme' existiert, steht hiermit im Forum jetzt auch ein zentraler Raum für Diskussionen zu diesem Themenbereich zur Verfügung. Die definitive und wissenschaftlich 'wasserdichte' Klärung der höchst umstrittenen Frage, ob K.-T. zu Guttenberg seine vormalige Dissertation (komplett) selber verfasst, oder ob er sich dazu der Unterstützung eines - oder auch mehrerer - Ghostwriter bedient hat, ist ja im Gesamtzusammenhang der 'Copygate'-Affäre und ihrer völligen Aufklärung von nicht geringer Bedeutung. Sollte sich die Ghostwriter-Hypothese durch 'harte Evidenzen' bestätigen lassen, so wäre damit gleichzeitig der unumstößliche Beweis erbracht, dass es sich bei den massenhaften Plagiaten in "Verfassung und Verfassungsvertrag" um das Ergebnis eines bewussten Täuschungsversuches des Autors handelt. -- Mr. Nice 20:35, 24. Feb. 2011 (UTC)

Weitere Seiten zu diesem Thema im Forum[]

Hier bitte Links zu weiteren Foren-Seiten zu diesem Thema anlegen (es werden im Verlauf der Debatte sicherlich noch 'Seitenstränge' entstehen):

Diskussionsbereich zur Ghostwriter-Hypothese[]

Bevor Ihr hier loslegt, bitte unbedingt erst mal auf der Hintergrund-Seite 'Ghostwriter' `reinschauen! -- Mr. Nice 20:35, 24. Feb. 2011 (UTC)




Das folgende Posting (@): Enivie) wurde verschoben von der Seite Ghostwriter --- Mr. Nice 22:39, 24. Feb. 2011 (UTC)

werte kollegin,

ich möchte ihnen in weiten teilen zustimmen.
ein weiteres indiz für ihre these mag sein, dass er selbst in seinem rücknahmegesuch auf einen wissenschaftlichen wert verweist (und das auch noch auf ministerialem papier).
wozu hatte er das buch mit im bundestag, wenn nicht als beleg von reststolz, ob seiner - der jahrelangen und mühevollsten kleinarbeit.
es hat ihm auch niemand gesagt, dass man die arbeiten des wd nicht einfach so nutzen darf...

vermutlich versteht er bis heute den unterschied zwischen zitat, `nutzung` und plagiat etc. (incl. tragweite der unkenntis innerhalb des wissenschaftsbetriebes) nicht.

naiv und schlicht scheint auch mir treffender als dummdreist.


Ja, da kann ich nur zustimmen, sehe es auch so. Außerdem treffe ich in meinem Beruf auch auf viele solche Naivlinge mit angesehenen Berufen, wo man es echt nicht vermuten würde. Ich wurde auch schon öfter geistig bestohlen und dies sogar von Gebildeten, die sich - so könnte man glauben - gut ausdrücken können. Das Unrechtsbewusstsein diesbezüglich scheint wirklich nicht gerade groß zu sein. Von daher hat diese Sache ev. auch einen positiven Effekt, aber natürlich nur, wenn es jetzt nicht als Kavaliersdelikt durchgeht. Was ich aber auch immer wieder erlebe, sind gute Berufsleute, die sich zwar nicht fehlerfrei ausdrücken können, aber wirklich hundertprozentig Eigenes widergeben und entwickeln. Solche Leute braucht es in der Politik, Denker. Keine Nachäffer, die nur durch anderer Arbeit bestehen können, und am Ende glauben, es sei ihr eigenes Werk. Ist schon fast unheimlich, denn ein Durschnittsbürger wäre sich seiner Mogelei eher bewusst. Ich kann es mir nur mit einer gewissen Realitätsferne erklären, die ich öfter bei Reichen feststellte.Und das ist sehr gefährlich. Enivie 00:34, 25. Feb. 2011 (UTC)

____________

denker möchten sich wohl den (auch medialen) politischen prozessen von machterwerb und machtererhalt nicht unterwerfen. leider oder gott sei dank?

da steht jemand mit heruntergelassenen hosen, nackend da und denkt immer noch, dass er seine scham mit dem neuen grundpfeiler der trans-atlantischen brücke, seinem general-plagiat, verdecken könnte, und nicht nur noch als quoten-clown fungiert.
gibt es psychologen/psychiater, die das erläutern können? bei daum und der koksgeschichte verhielt sich jemand recht ähnlich. gibt es so eine art daum-syndrom?


Gibt ein Bekennerschreiben: Hier.


Richtig hübsch!


Die Formulierung „Noch naheliegender, im wahrsten Sinne des Wortes...“ ist ein wunderbares Wortspiel. Auch ich mußte lachen, als ich es las. Ich liebe Wortspiele! Kalauer wie dieser schmücken jeden Vortag und würzen jede Vorlesung. Doch gehört sowas in einen Text, der doch sonst einem gewissen Anspruch von Objektivität und Sachlichkeit genügen würde? (Ich glaube die Formulierung war ursprünglich Teil eines Kommentars im Forum, also Teil eines wie mündlich geführten Diskurses.) - Drinlassen oder rausnehmen? Das ist eine Stilfrage. -- k.

Konkreter Verbesserungsvorschlag: den Witz beibehalten aber weniger dick auftragen. Das „im wahrsten Sinne des Wortes“ würde ich jedenfalls rausnehmen. Es kann ersetzt werden durch ein „ganz gewiß“ (oder ein „wirklich“) vor dem Wort „naheliegend“. Alle anderen „naheliegend*“ müssen dann durch Synonyme ersetzt werden (denn die Doppelbedeutung trifft ja nur bei einer Person zu). Wenn die Formulierung so nicht eindeutig genug zweideutig ist, können wir auch stattdessen das eine „naheliegend“ in Anführungszeichen setzen. Das Wortspiel wäre jedenfalls gerettet, der Stil (mehr oder weniger) gewahrt. Darf ich eine Verbesseung des Textes der Art vornehmen? Erbitte bessere Vorschläge oder Einspruch. -- k. 23:59, 03. Mar 2011 (UTC)


betr. Medienecho:

gehört hier nicht rein. Vorschlag: in den Pressespiegel verschieben, denn der Fall Kasper wurde ja im Zusammenhang mit dem Fall zu Guttenberg viel diskutiert. -- k.


Hallo k., da es in Ihren Anmerkungen augenscheinlich um die Seite Ghostwriter geht, habe ich Sie gerade schell aus dem Diskussionsraum für DIESE Seite (Ghostwriter-Diskussion) 'nach oben' verschoben. Kurze Nachfrage meinerseits: In welchem Abschnitt von 'Ghostwriter' finde ich die von Ihren angesprochene Formulierung „Noch naheliegender, im wahrsten Sinne des Wortes...“? -- Mr. Nice 03:49, 4. Mär. 2011 (UTC)
...


Hallo Mr. Nice, Sorry für verspätete Antwort. Die erwähnte Textstelle ist in der Tat in Ghostwriter, genauer gesagt im Abschnitt Variante B, Unterabschnitt [Dafür spricht], darin als Unterargument des letzten Arguments der Aufzählung. Der inhaltliche Zusammenhang ist die Diskussion um jene Hypothese, daß ein Teil der Arbeit von Stephanie Frfr. zu Guttenberg verfasst worden wäre. -- k. 09:45, 31. Mär. 2011 (UTC)



ich möchte die diskussion noch einmal beleben.
es gibt keine(n) ghostwriter.

ich drehe die zeit kurz zurück:
nach mehrwöchigem `medialen sperrfeuer` in dem sich zu guttenberg und die uni bayreuth befinden, wird der akademische persönlichkeitsanteil von guttenberg öffentlich von der kanzlerin abgespalten. guttenberg schreibt sein rücknahmegesuch an die uni.

und was schreibt zu guttenberg da?

in dieser situation schreibt er die folgenden –unglaublichen- worte:
`die arbeit besitzt nach meiner überzeugung dennoch ihren eigenen wissenschaftlichen wert'.
(siehe:http://www.allmystery.de/dateien/70785,1298542170,guttenberg-brief-bayreuth.jpg )

wie muss dieser satz in den ohren der adressaten in bayreuth geklungen haben?

für mich bedeutet dieser satz, dass guttenberg zu diesem zeitpunkt immer noch keinerlei verständnis von wissenschaftlicher arbeit hatte. seine logik muss hier sein, dass die arbeit mit korrekten zitaten immer noch bzw. dann erst recht ein großes werk sei.
wie sonst kann man in dieser situation einen solchen (überflüssigen) satz in richtung prüfungskommission schreiben?
nur mit zuviel an unwissen legt sich jemand nach jahrelanger karriereplanung, eine solche zeitbombe in die vita.
bei diesem (un)verständnis von wissenschaft braucht es keine(n) ghostwriter zur erklärung. 195.46.44.2 17:44, 20. Mär. 2011 (UTC)
....


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neuer Beitrag 21.3.11 ca. 19:55 h

Guttenberg wurde sein Titel abgenommen - die Umstände sind jedem bekannt. Doch was hat dei Uni mit der gesamten Entwicklung zu tun. Wieso merkt beim Prüfungsausschuß keiner was da los ist bzw. was los war ??

Mit "Entwicklung" meine ich:

Herr zu Guttenberg hat nur ein Staatsexamen (vgl. Lebenslauf und Kürschners Volkshandbuch :Dt. Bundestag). Das ist nicht grundsätzlich ein Problem - nur, der Volljurist mit Befähigung zum Richteramt benötigt auch das zweite Staatsexamen.

Mit welcher Note hatte er sein Studium abgbeschlossen ? Vom "Hörensagen" erfahre ich, dass sein Notenschnitt schlechter war als " voll befriedeigend" - Wenn das so ist, war eine Promotion nicht ohne weiteres für ihn möglich - d.h., dass die Uni eine Sondergenehmigung erteilt haben muß. Das gibt doch zu denken. Schlechted Noten, Sondergenehmigung, Plagiat , Titelentzug. Hätte auch die Uni hier genauer hingeschaut und ihrem "Pappenheimer" genau auf die Finger gesehen, dann hätte die Uni den Schaden von sich abwenden können. Auch an dieser Stelle stimmt doch irgendetwas nicht.


i, habe als Illustration für diese Seite eine Graphik erstellt, die hier

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Datei:Ghostwriter.png

abgelegt ist. Leider bin ich, was die Wiki-Software angeht, noch nicht so weit, das Ding eingebaut zu bekommen. Gibt´s hier jemand, der diese Graphik - nötigenfalls etwas verkleinert, oben auf der Seite zu platzieren versteht und das freundlicherweise übernehmen könnte? (entweder zentriert, oder rechtsbündig mit Fließtext). Herzlichen Dank im voraus! -- Mr. Nice 01:28, 25. Feb. 2011 (UTC)


Hattest du dir das in etwa so vorgestellt? EmanreztuneB 01:45, 25. Feb. 2011 (UTC)


Allerbestens! Dankeschön, EmanreztuneB! -- Mr. Nice 01:55, 25. Feb. 2011 (UTC)